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		<title>faszination-bibel.net: Die neusten Inhalte</title>
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		<description>Die neusten Inhalte von "Faszination Bibel"</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 09 Mar 2012 07:35:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<!--description>Ich stöberte so im Philipperbrief herum. Ich war mit dem Text vertraut und schenkte ihm keine große...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/d9a0db5202.jpg" /> Ich stöberte so im Philipperbrief herum. Ich war mit dem Text vertraut und schenkte ihm keine große...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/d9a0db5202.jpg" /> Ich stöberte so im Philipperbrief herum. Ich war mit dem Text vertraut und schenkte ihm keine große... <p class="bodytext"> Eigentlich wollte ich meiner Sorge mit meinem Verstand beikommen – nach dem Motto „Ich bin nicht beunruhigt, ich mache mir nur Gedanken.“ Doch nun musste ich mich ihr stellen! Gott benutzte die Worte des Apostels Paulus wie ein großes rotes Stoppschild, um mir zu sagen: Hör auf, Dich zu sorgen! <br /><br />Die Bibel ist voll mit solchen „Verkehrszeichen“ in Form von Anweisungen, Ermahnungen und Hinweisen, die uns auf unserem Lebensweg Orientierung und Antwort geben. Das betrifft Fragen wie: „Was ist der Wille Gottes für mein Leben?“ oder „Was bringt die Zukunft?“ Diese Verkehrszeichen können uns trösten, Schuld aufdecken und daran erinnern, unser Leben Gott auszuliefern. <br /><br />Sind Ihnen schon solche Verkehrszeichen aufgefallen? <b><br /><br />Durchstarten </b><br />Verkehrszeichen kann man der Bibel entweder aufspüren, indem man sich extra Zeit nimmt, danach zu suchen, oder auch nebenbei während der täglichen Bibellese. Sie brauchen nur Ihre Bibel und ein Notizbuch. Legen Sie je eine Seite in ihrem Notizbuch für jedes der unten aufgeführten Verkehrszeichen an. Schreiben Sie das Schlüsselwort des jeweiligen Zeichens (Stopp, Vorsicht etc.) oben auf die Seite. Dann notieren Sie die Bibelstelle für das jeweilige Verkehrszeichen mit einer kurzen Inhaltsangabe des Verses oder Abschnittes oder mit einer Wiedergabe in eigenen Worten. <br /><br />Eine andere Möglichkeit: Markieren Sie den Bibelvers mit dem entsprechenden Verkehrszeichen direkt in Ihrer Bibel (verwenden Sie dafür Symbole oder farbige Stifte für jedes Zeichen). <br /><br />Einige Verse werden auf mehrere Verkehrszeichen zutreffen. Diese Verse können Sie dann unter den verschiedenen Verkehrszeichen aufführen. Es ist nicht so wichtig, korrekte Antworten zu suchen. Bitten Sie den Herrn um Führung und notieren Sie dann die Verse, die ihr Herz berühren. Beschränken Sie sich ruhig zunächst auf einige wenige Zeichen und fügen Sie erst nach und nach weitere hinzu. <br /><br />Folgende Verkehrszeichen habe ich als hilfreich empfunden: <br /><br /><b>Stopp-Schilder</b> <br />Wie die leuchtend roten Zeichen an kaum einer Straßenkreuzung fehlen, so wenig verzichtet auch in der Bibel auf sie. Gott nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut sich nicht, uns mitzuteilen, was wir bleiben lassen sollen. Zum Beispiel steht in Kolosser 3,5: „Deshalb sollt ihr die Schwächen der Welt in euch abtöten: Haltet euch fern von Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit und falschen Leidenschaften. Seid nicht geldgierig, denn das ist Götzendienst.“ Diese Stopp-Schilder werden so deutlich „aufgestellt“, dass sie kaum zu übersehen sind. <br /><br />Wenn Sie sich die Stopp-Schilder notieren, halten Sie inne. Gibt es etwas, wo Gott in ihrem Leben „Stopp“, sagt, damit sie ihm besser dienen können?<br /><br /><b>Vorfahrtszeichen<br /></b> Gottes Wort zeigt uns nicht nur Dinge, die wir lassen, sondern auch solche, die wir Gott überlassen sollten. Hier sind Beispiele von „Vorfahrts-Schildern“:<br /><br />&gt;&gt;Gott die Vorfahrt in unseren Gedanken geben: „... wir zerstören Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie dem Christus.“ (2. Korinther 10,5)<br /><br />&gt;&gt;Gott die Vorfahrt in unseren Plänen geben: „Passt auf, wenn ihr behauptet: ‚Heute oder morgen werden wir in eine bestimmte Stadt gehen und ein Jahr dort bleiben. Wir werden dort Geschäfte machen und Gewinne erzielen.’ Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird? Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen - schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden. Stattdessen solltet ihr sagen: ‚Wenn der Herr es will, werden wir leben und dieses oder jenes tun.’“ (Jakobus 4,13-15)</p>
<p class="bodytext"><b>Gefahrzeichen</b> <br />Als ich meinen Führerschein machte, erklärte mir mein Vater die Wichtigkeit von Gefahrzeichen. Er betonte, dass ich mich bei Gefahrzeichen ganz auf das Fahren konzentrieren sollte. Fuhr ich zu schnell in die vor mir liegende Kurve? Hielt ich den nötigen Sicherheitsabstand zum Fahrzeug vor mir, falls die Brücke vereist wäre? Hatte ich die Kinder im Auge, die in Schulnähe die Straße überquerten? <br /><br />Genauso gibt es biblische „Verkehrszeichen“, die uns vor Gefahren, Versuchungen und Hindernissen auf der vor uns liegenden Lebensstraße warnen. Wenn wir sie beachten, können wir vorbereitet sein auf unvermeidliche Gefahren, die wie folgt aussehen könnten:<br /><br />&gt;&gt;Falsche Lehrer: „... es gab in Israel auch falsche Propheten, genauso wie es falsche Lehrer unter euch geben wird.“ (2. Petrus 2,1)<br /><br />&gt;&gt;Verfolgung: „Jeder, der an Christus Jesus glaubt und ein Leben zur Ehre Gottes führen will, wird Verfolgung erleben.“ (2. Timotheus 3,12) </p>
<p class="bodytext"><b>Richtzeichen</b> <br />Wenn ich Auto fahre, bin ich dankbar für Richtzeichen, wie zum Beispiel „Bahnhof: rechts ab“ oder „Bundesstraße 83“. Sie geben mir das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. <br /><br />Solche Sicherheit und solches Vertrauen geben mir auch die Richtzeichen in der Bibel. Wenn ich den Anweisungen Gottes folge, muss ich mich nicht sorgen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Die Bibel gibt mir zwar nicht immer persönliche Wegweisung, aber sie weist mich in die richtige Richtung und hält mich dort. Folgen Sie gerade den Richtzeichen Gottes, wie zum Beispiel denen in 5. Mose 6,5 oder Römer 12,10-13? <br /><br /><b>Hinweis-Schilder</b> <br />Stellen Sie sich vor, Sie habe den ganzen Tag am Steuer gesessen, Sie haben nichts gegessen, kein Hotel reserviert und die Tankfüllung neigt sich dem Ende. Und nun kommt ein blaues Hinweis-Schild auf die nächste Raststätte. <br /><br />Die Schrift enthält viele Hinweis-Verse, die uns trösten, sättigen und unseren Tank füllen. Sie erinnern uns daran, dass unser liebender Vater unsere Bedürfnisse stillt, unsere Wunden heilt und Kraft für die nächste Wegstrecke gibt. Psalm 23 ist ein gutes Beispiel dafür. Ebenso Matthäus 11,28: „Dann sagte Jesus: ‚Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.’“ <br /><br /><b>Werbetafeln</b> <br />Wenn mein Mann und ich mit dem Auto unterwegs sind und eine Werbetafel von McDonald’s sehen, läuft uns schon das Wasser im Mund zusammen. <br /><br />Auch die Bibel macht Werbung – Verheißungen von wundervollen Dingen, die für uns bereit liegen. Die Abschnitte, in denen die Dinge aufgezählt werden, die Gott für seine Kinder bereit hält, sollten uns eigentlich mit gespannter Erwartung, Vorfreude und Eifer im Hinblick auf seine Wiederkunft erfüllen.<br /><br />&gt;&gt;„Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben.“ (1. Korinther 2,9)<br /><br />&gt;&gt;„Aber unsere Heimat ist der Himmel, wo Jesus Christus, der Herr, lebt. Und wir warten sehnsüchtig auf ihn, auf die Rückkehr unseres Erlösers. Er wird unseren schwachen, sterblichen Körper verwandeln, sodass er seinem verherrlichten Körper entspricht. Dies wirkt er durch dieselbe Kraft, mit der er sich überall alles unterwirft.“ (Philipper 3,20-21)<br /><br />&gt;&gt;„Er [Gott] wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.“ (Offenbarung 21,4) </p>
<p class="bodytext"><b>Wo der Reifen Straßenkontakt</b> <b>hat</b> <br />Praktische Tipps zum Gebrauch der Verkehrszeichen in der Bibel:<br /><br />&gt;&gt;Benutzen Sie die Verkehrszeichen in Ihrer Gebetszeit. Gehen Sie die Liste der Stopp-Zeichen durch und prüfen Sie, ob es unvergebene Schuld in Ihrem Leben gibt. Nehmen Sie die Hinweis-Schilder und Werbetafeln zum Anlass für Lob und Dank. Bitten Sie um Führung und Schutz bei den Gefahrzeichen. Bitten Sie um Kraft und Mut bei den Richtzeichen.<br /><br />&gt;&gt;Auswendig lernen. Welche Verse oder Abschnitte haben Sie besonders berührt? Versuchen Sie, jede Woche einen Vers oder einen kurzen Abschnitt zu wiederholen.<br /><br />&gt;&gt;Ermutigen Sie andere Menschen. Sie haben gemerkt, wie sehr die Verkehrszeichen der Bibel führen, stärken und ermutigen können? Geben Sie das an andere weiter! Lassen Sie jemandem einen besonderen Vers zukommen. Rufen Sie einen Freund an und überraschen Sie ihn mit einem Vers auf dem Anrufbeantworter. Behalten Sie die Verkehrszeichen nicht für sich!</p>
<p class="bodytext"><br /><i><b>Katrina Baker</b> ist freie Schriftstellerin in Bethel Park, Pennsylvania/USA </i></p>]]></content:encoded>
			<title> Die Sprache der Zeichen Die Verkehrszeichen in der Bibel erkennen und anwenden</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/183827die-verkehrszeichen-in-der-bibel-erkennen-und-anwenden.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			<category>BibelZUGÄNGE</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 07:35:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>Puder, Kulisse, Scheinwerfer, Kameras – neulich wurde ich für eine Fernsehaufzeichnung interviewt....</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/4d298904c9.jpg" /> Puder, Kulisse, Scheinwerfer, Kameras – neulich wurde ich für eine Fernsehaufzeichnung interviewt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/4d298904c9.jpg" /> Puder, Kulisse, Scheinwerfer, Kameras – neulich wurde ich für eine Fernsehaufzeichnung interviewt.... <p class="bodytext">&nbsp;Die Fragen waren dann zum Glück so, dass mir etwas dazu einfiel. Und richtig genossen habe ich den Moment, als der Moderator Torsten Hebel sichtlich interessiert im neuesten Heft von Faszination Bibel blätterte – vor laufender Kamera! <br /><br />Aber es musste dann natürlich doch der Moment kommen, den ich schon geahnt hatte: wo mir erst Stunden nach dem Gespräch die aussagekräftige Antwort in den Kopf kam. Schade! Vielleicht nicht so schlimm ... <br /><br />Es ging darum, was ich an der Bibel so beeindruckend finde. Meine Antwort: Sie bildet das gesamte Leben ab mit allen Höhen und Tiefen, spricht von einfachen Leuten und hochgestellten, lässt keine menschliche Erfahrung aus ... so ungefähr. Ich wollte sagen: Das pralle, echte Leben steckt in ihr. <br /><br />Mein nachträglicher Gedanke aber dann: Sie ist ja nicht nur ein Abbild unseres Lebens. Sie bringt doch noch viel mehr hinzu. Gottes Sicht. Gottes Möglichkeiten. Sicher, davon habe ich auch irgendwann gesprochen – davon, dass dieses Buch tatsächlich nicht von dieser Welt ist. Aber wie hätte ich es auf den Punkt bringen können? <br /><br />Das wahre Leben! Die Bibel zeigt das wahre Leben. So wie es wirklich ist in allen Abgründen und Schönheiten. Und – wie es in Wahrheit von Gott gedacht ist. Das wahrhaftige Leben, geschenkt vom wahren Gott, durch Jesus, der die Wahrheit ist. In diesem Sinne: das wahre Leben. <br /><br />Deshalb liebe ich die Heilige Schrift. So präzise fiel es mir nicht rechtzeitig ein. Wie gut, dass ich es hier nachtragen kann. <br /><br />Auch diese Ausgabe von Faszination Bibel will wieder Freude am Bibel-Entdecken wecken. <br /><br />Viel Vergnügen mit der Lektüre wünscht Ihnen <br />Ihr Ulrich Wendel</p>]]></content:encoded>
			<title> Editorial Das wahre Leben</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/183825das-wahre-leben.html</link>
			<category>Editorial</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 06:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>Eine 2000 Jahre alte Schicksalsfrage findet eine überraschend neue Antwort, indem ein Professor...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/8e25a1a1d9.jpg" /> Eine 2000 Jahre alte Schicksalsfrage findet eine überraschend neue Antwort, indem ein Professor...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/8e25a1a1d9.jpg" /> Eine 2000 Jahre alte Schicksalsfrage findet eine überraschend neue Antwort, indem ein Professor... <p class="bodytext">Was denken Sie zu diesem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare</p>]]></content:encoded>
			<title> BibelWissen Wer war Schuld am Tod von Jesus?</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/184139wer-war-schuld-am-tod-von-jesus.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>Ein heiliger Gott, der uns das Fürchten lehrt – das ist nur die halbe Wahrheit. Gerade Gottes...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/bdfd62ab3f.jpg" /> Ein heiliger Gott, der uns das Fürchten lehrt – das ist nur die halbe Wahrheit. Gerade Gottes...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/bdfd62ab3f.jpg" /> Ein heiliger Gott, der uns das Fürchten lehrt – das ist nur die halbe Wahrheit. Gerade Gottes... <p class="bodytext">Was denken Sie zu diesem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!</p>]]></content:encoded>
			<title> BibelWissen Die ganze Wahrheit &#252;ber den heiligen Gott</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/184145die-ganze-wahrheit-ueber-den-heiligen-gott.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>Die Bibel liefert nicht nur die entscheidenden Inhalte über Gott. Auch die Art und Weise, wie ihre...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/f52269a86b.jpg" /> Die Bibel liefert nicht nur die entscheidenden Inhalte über Gott. Auch die Art und Weise, wie ihre...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/f52269a86b.jpg" /> Die Bibel liefert nicht nur die entscheidenden Inhalte über Gott. Auch die Art und Weise, wie ihre... <p class="bodytext">Was denken Sie zu diesem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!</p>]]></content:encoded>
			<title> BibelErfahrung H&#246;r mal, wie sie spricht!</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/184147hoer-mal-wie-sie-spricht.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>Siegfried Zimmer ist pfingstkirchlich geprägt, akademisch gebildet, körperlich fast blind und...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/c1b10965e9.jpg" /> Siegfried Zimmer ist pfingstkirchlich geprägt, akademisch gebildet, körperlich fast blind und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/c1b10965e9.jpg" /> Siegfried Zimmer ist pfingstkirchlich geprägt, akademisch gebildet, körperlich fast blind und... <p class="bodytext">Was denken Sie zu diesem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!</p>]]></content:encoded>
			<title> BibelZug&#228;nge Gott und sein Wort lieben &#150; mit Hilfe der modernen Bibelwissenschaft</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/184149gott-und-sein-wort-lieben-mit-hilfe-der-modernen-bibelwissenschaft.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<!--description>„Die Simpsons“ ist die erfolgreichste Comicserie der Geschichte. Ihren Erfolg verdankt sie...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/6f4ef70449.jpg" /> „Die Simpsons“ ist die erfolgreichste Comicserie der Geschichte. Ihren Erfolg verdankt sie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/6f4ef70449.jpg" /> „Die Simpsons“ ist die erfolgreichste Comicserie der Geschichte. Ihren Erfolg verdankt sie... <p class="bodytext">Was ist Ihre Meinung zu dem Thema? Schreiben Sie uns!</p>]]></content:encoded>
			<title>  Die Bibel &#150; ein bisschen wie die Simpsons</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/181279die-bibel-ein-bisschen-wie-die-simpsons.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 13:50:00 +0200</pubDate>
			
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			<!--description>Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/7b19c2fec6.jpg" /> Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/7b19c2fec6.jpg" /> Was ist Ihre Meinung zu dem Thema? <p class="bodytext">Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?</p>]]></content:encoded>
			<title> Plagiate, Cicero und Paulus Warum manche Briefe der Bibel nicht nach Paulus klingen und doch von ihm sein k&#246;nnen</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/181277warum-manche-briefe-der-bibel-nicht-nach-paulus-klingen-und-doch-von-ihm-sein-koennen.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 13:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<!--description>Manche Bibelausgaben enthalten Einleitungen zu den einzelnen biblischen Büchern. Je nach...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/563fb7d75d.jpg" /> Manche Bibelausgaben enthalten Einleitungen zu den einzelnen biblischen Büchern. Je nach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/563fb7d75d.jpg" /> Manche Bibelausgaben enthalten Einleitungen zu den einzelnen biblischen Büchern. Je nach... <p class="bodytext"><i>Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?</i></p>]]></content:encoded>
			<title> Neutestamentliche Kuckuckseier Vom Umgang mit &#132;unechten&#147; Paulusbriefen</title>
			<link>http://www.faszination-bibel.net/no_cache/probelesen/artikel/ansicht/181275vom-umgang-mit-unechten-paulusbriefen.html</link>
			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 12:36:00 +0200</pubDate>
			
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			<!--description>Paulus – war das nicht der autoritäre Gemeinderegent? Der, der die Frauen mundtot machte und den...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/0073519e7e.jpg" /> Paulus – war das nicht der autoritäre Gemeinderegent? Der, der die Frauen mundtot machte und den...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.faszination-bibel.net/typo3temp/pics/0073519e7e.jpg" /> Paulus – war das nicht der autoritäre Gemeinderegent? Der, der die Frauen mundtot machte und den... <p class="bodytext">Viele Christen können mit Paulus wenig anfangen. Sie werden nicht richtig warm mit ihm. Gewiss, Gott spricht durch ihn und was von ihm in der Bibel steht, soll man glauben. Aber es klingt oft so schroff und so von der hohen Warte dessen gesagt, der es besser weiß und der Recht behalten muss. Tatsächlich: Paulus macht es einem nicht immer leicht, sich seinen Gedanken anzuvertrauen. Er kämpfte in seinen Gemeinden leidenschaftlich für die Wahrheit. Und wenn’s drauf ankam, wurde er scharf: „Nicht einmal wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel darf euch irgendetwas als Evangelium verkündigen, das dem widerspricht, was wir euch gebracht haben. Wer das tut, der soll verflucht sein!“ Und diesen Fluch spricht er gleich darauf noch einmal aus (Galater 1,8–9). Wenn das nicht autoritär ist! <br /><br />Dass er Gegner bekämpft, das macht er sogar zu seinem Programm: „Die Waffen unseres Kampfes sind nicht menschlich, sondern es sind die mächtigen Waffen Gottes, geeignet zur Zerstörung von Festungen. Mit ihnen zerstören wir Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie dem Christus. Wir stehen bereit, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer Gehorsam vollendete Tatsache ist.“ (2. Korinther 10,4–6) Überhaupt der Gehorsam! Paulus stellt nicht nur Christus als Vorbild heraus, sondern stellt sich selbst gleich daneben – oder sogar davor? „Nehmt mich zum Vorbild, so wie ich Christus zum Vorbild nehme!“ (1. Korinther 11,1) <br /><br />Und die Frauen? Paulus selbst war nicht verheiratet – höchst merkwürdig für einen jüdischen Rabbi. Hatte er daher ein gebrochenes Verhältnis zu Frauen? Verbot er ihnen nicht das Reden im Gottesdienst und predigte die Unterordnung? <br /><br />Das Bild scheint vollständig zu sein: Ein Dogmen- Verfechter, der Freude an autoritären Strukturen hatte und diese auch für seine Zwecke nutzte – selbst wenn es ehrenvolle und an Jesus orientierte Zwecke waren. <b><br /><br />Sich dem Gesprächspartner ausliefern</b> <br />Nun gibt es allerdings lange Passagen in Paulus’ Briefen, in denen er gerade nicht auf seine Vormachtstellung pocht. Seine Gesprächspartner dominieren ist das Letzte, was er will: „Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Helfer zu eurer Freude, denn im Glauben steht ihr ja fest.“ (2. Korinther 1,24) Das könnte zwar eine salbungsvolle Absichtserklärung sein, um die Gemeinden in Sicherheit zu wiegen und dann schnell über den Tisch zu ziehen. Doch die Art, wie Paulus im Brief „auftritt“, beglaubigt diesen Satz. Der Marburger &#57346;eologe Wolfgang Harnisch hat Paulus’ Rhetorik analysiert und findet in ihr durchaus eine „Sprache der Liebe“. „Im Unterschied zu anderen … degradiert Paulus die Briefadressaten nicht zu Befehlsempfängern“, schreibt er. „Darum verzichtet er auf jede Form von Gewaltausübung, auch auf die durch sprachliche Manipulation.“ Das lässt sich an vielen Stellen der Argumentationen des Apostels nachprüfen. Kaum einmal droht er. Meist wirbt er um Einsicht. Das ist natürlich ein riskantes Unternehmen, denn man hat nicht mehr unter Kontrolle, ob dieses Werben angenommen wird. Doch dieses Risiko geht Paulus ein. Er „liefert sich … an das Gewissen der Adressaten seines brieflichen Werbens aus. … So bindet er sich an das Urteil seiner Briefpartner und lässt es darauf ankommen, dass sie ihn als ‚bewährt‘, das heißt als vom Gekreuzigten autorisiert, erkennen. … Denn was der Apostel zu verstehen gibt, bleibt auf die zustimmende Stellungnahme der Angeredeten angewiesen.“ (2. Korinther 4,2) <br /><br />Paulus liefert sich aus. „An diesem Zug der Selbstpreisgabe des Redenden zeigt sich ein Wesensmerkmal paulinischer Rhetorik.“ (Harnisch) Und was ist dann mit der Verfluchung seiner Gegner? Nun, man muss einmal genau hinschauen. Es geht Paulus hier – im Galaterbrief – nicht um sei - ne Person und nicht seine Art zu predigen, sondern um den grundlegenden Inhalt: ob sich alles an Jesus Christus entscheidet oder nicht. Dieser Schlüsselfrage unterwirft er sich selbst auch. „Nicht einmal wir selbst“ dürfen etwas anderes verkündigen. Paulus schließt sich in seinen Fluch ein. So werden die – zugegebenermaßen barschen – Worte glaubwürdig. <b><br /><br />FSK: Freiwillige Selbstkontrolle</b> <br />Paulus ist sich seiner Möglichkeiten sehr wohl bewusst. „Wir hätten als Apostel des Messias mit Autorität auftreten können.“ Doch seine Wahl war eine andere. „Wir sind behutsam mit euch umgegangen wie eine Mutter, die liebevoll für ihre Kleinen sorgt“ (1. thessalonicher 2,7). Bemerkenswert, dass Paulus nicht – wie sonst oft – das Bild eines Vaters wählt, sondern zunächst das der zärtlichen Mutter. Nicht gerade eine Vorstellung, die in der antiken Kultur geeignet wäre, um Autorität zu schaffen. Paulus verzichtet freiwillig auf die Möglichkeit, Anordnungen zu geben. Und auch wenn er wenige Verse später doch noch das Bild vom Vater verwendet, fehlt jeder Befehlston. <br /><br />Ein väterliches Verhältnis hatte Paulus auch zu seinem jungen Mitarbeiter Timotheus. Ganz klar: Der Apostel hat Vorsprung – im Alter, in der Erfahrung, in der Nähe zu Christus. Und doch ist es geradezu positiv entlarvend, ihm über die Schulter zu schauen, wenn er über sein Verhältnis zu Timotheus schreibt. Er möchte ihm bei der Gemeinde von Philippi ein gutes Zeugnis ausstellen. So fängt er seinen Satz an: „Er aber hat sich bewährt, das wisst ihr: Wie ein Kind dem Vater, so hat er … gedient.“ Doch wem hat Timotheus gedient? Dem Vater. Also logischerweise Paulus, oder? Nein – gerade nicht! Dies ist der vollständige Satz: „Wie ein Kind dem Vater, so hat er mit mir zusammen dem Evangelium gedient“ (Philipper 2,22). Paulus bricht die Logik des Satzes auf, schwenkt noch während des Formulierens um, ändert den gedanklichen Bezug – von sich weg, hin zum Evangelium. Dem haben beide gedient, „Vater“ und „Sohn“, Seite an Seite. <b><br /><br />Zweite Chance für Versager</b> <br />In demselben Briefabschnitt kümmert sich der Apostel um noch einen anderen Mitarbeiter: Epaphroditus. Der war von der Gemeinde Philippi freigestellt, um mit Paulus zusammenzuarbeiten und Gemeinden im Lande aufzubauen. Sicher hatten sie große Erwartungen an Epa phroditus geknüpft. Doch der konnte nicht mit Erfolgsmeldungen heimkehren, vielmehr war er krank geworden. Paulus baut ihm nun eine goldene Brücke nach Hause: Sie sollen nicht etwa enttäuscht sein, sondern ihn in allen Ehren aufnehmen. Selbst wenn er das Erhoffte nicht gebracht hat – man soll ihn nicht fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Wieder einmal eine einfühlsame Fürsorge von Paulus. <br /><br />Dabei hatte er selbst doch einmal gerade dies gemacht – einen ängstlichen Mitarbeiter fallen gelassen! Johannes Markus war den Strapazen einer Missionsreise nicht gewachsen gewesen und war vorzeitig abgereist. So einen wollte Paulus kein zweites Mal bei sich haben! Von einer weiteren Chance war keine Rede! Ja, Paulus war immer wieder auch hart. Das Unbehagen vieler Christen ist nicht aus der Luft gegriffen. Wenigstens nachträglich deuten die Paulusbriefe an, dass er sich irgendwie wieder versöhnt hat – später erwähnt er Johannes Markus jedenfalls ohne Bitterkeit (Apostelgeschichte 13,13; 15,39–41; Kolosser 4,10). <b><br /><br />Gesellschaftlich progressiv</b> <br />Wenn es in der damaligen Gesellschaft ein anerkanntes Autoritätsgefälle gab, dann zweifellos das zwischen Hausherrn und Sklaven. Die Sklaverei war eine selbstverständlich anerkannte Institution. Ob Paulus mit dem Gedanken gespielt hat, die Autorität der Hausväter für die Gemeinden zu nutzen? Die Gemeinden damals waren ja nicht sehr groß – es waren Hausgemeinden: oft abhängig davon, dass ein wohlhabender Mensch ein genügend großes Haus für die Versammlung zur Verfügung stellte. Nun konnte Paulus nicht überall sein. Was läge näher, als den Hausherrn als geistlichen Leiter zu installieren? Wenn der „Pater familias“ – das Familienoberhaupt – sowieso über Frau, Kinder und Sklaven zu bestimmen hatte, konnte in diesem schützenden Windschatten nicht gleich auch noch die kleine Gemeinde segeln? <br /><br />Doch Paulus geht anders vor und legt eine ausgesprochen progressive Haltung an den Tag. In seinen Ermahnungen sagt er den Sklaven wohl deutlich, dass sie sich ihren Herren unterordnen sollen. Doch in gleicher Weise ermahnt er die Sklavenhalter (und das öffentlich – die Briefe wurde ja vor der ganzen Gemeinde vorgelesen): Auch sie haben einen Herrn im Himmel – gemeinsam mit ihren Sklaven denselben Herrn! Paulus zeigt, dass er mit dem scharfen Instrument namens Autorität sehr sensibel umzugehen weiß. <br /><br />Im Kolosserbrief treibt er das Spiel noch weiter, er wird schon fast subversiv: Die Herren sollen ihren Sklaven „Gleichheit“ erweisen (Kolosser 4,1). Im Griechischen steht ein Wort, das in der antiken Philosophie nur die Freundschaft unter Gleichgestellten beschreibt – immer nur innerhalb derselben sozialen Schicht. Freundschaftlicher Umgang nach „unten“, eine gesellschaftliche Etage tiefer, wäre undenkbar gewesen. Doch genau so verwendet Paulus nun den Begriff „Gleichheit“! Vornehmen heidnischen Gästen, die im Gottesdienst anwesend waren und das hörten, mögen sich die Fußnägel aufgerollt haben. <b><br /><br />Der Single und die Frauen</b> <br />Und was ist mit Paulus, dem Frauenfeind? Um den richtig zu begreifen, muss man zunächst einmal hören, was andere im römischen Reich über Männer und Frauen dachten. Der römische Philosoph Plutarch lebte etwas später als Paulus, aber ist sicherlich ein zuverlässiger Sprecher seiner Zeit. In einer moralischen Abhandlung liest man: <br /><br />„So wie bei zweistimmigem harmonischen Gesang die tiefere Stimme die Melodie führt, so wird in einem vernünftigen Haushalt jedes Geschäft von beiden in Übereinstimmung verrichtet, und doch leuchtet die Herrschaft und Entscheidung des Mannes hervor. … Eine Frau hat keine eigene Gefühlswelt zu haben; sie muss in Ernst und Scherz, in Tiefsinn und Lachen mit ihrem Mann gehen, so wie nach den Lehren der Mathematiker Linien und Flächen sich nur mit den Körpern, nicht für sich allein bewegen. … Eine Frau darf nur mit ihrem Mann gemeinsame Freunde, aber keine eigenen für sich haben. Die ersten und vornehmsten unter den Freunden aber sind die Götter. Sie darf keine anderen Götter verehren und anerkennen, als an die ihr Mann glaubt, das ist ihre Pflicht.“ <br /><br />Das schreibt Plutarch in einer Schrift mit dem Titel „Von der Ruhe des Gemüts“ – und man fragt sich, wessen Gemüt hier bequem und ruhig wird … Paulus jedenfalls klingt anders! Auch er will, dass die Frauen sich ihren Männern unterordnen. Aber die Männer sollen sich den Frauen hingeben – also eigene Interessen herunterstufen, so wie Christus es für die Gemeinde auch getan hat. Und der Leitsatz lautet: gegenseitige Unterordnung – nicht nur einseitig die Frau unter den Mann (Epheser 5,21–33). <br /><br />An anderer Stelle kommt Paulus auf Sex zu reden und spricht den Ehepartnern das Recht über den eigenen Körper ab. Vielmehr überträgt jeder das Recht auf den andern. Und zwar ganz symmetrisch – auch der Mann gibt sein Recht ab an die Frau (1.Korinther 7,4). Es ist nicht übertrieben, das revolutionär zu nennen. Plutarch jedenfalls sah es ganz anders: „Ein Mädchen gab auf die Frage, ob sie schon mit einem Mann zu tun gehabt habe, zur Antwort: ‚Nein, nur ein Mann mit mir.‘ Entsprechend muss sich, scheint mir, eine Ehefrau verhalten; wenn der Mann anfängt, darf sie sich nicht weigern, noch übel gebärden; sie selbst darf aber niemals anfangen. Das erste ist übermütig und lieblos, das zweite dirnenhaft und frech.“ Nur dass keine Verwechslung aufkommt: Das sagt nicht die Bibel! <br /><br />Paulus selbst blieb aus Überzeugung Single. Aber wenn es darum ging, Gottes Reich zu fördern, hat er kollegial mit Frauen zusammengearbeitet. Ihren Einsatz für Gottes Herrschaft hat er anerkannt – der Schluss des Römerbriefs, mit den vielen Grüßen, spricht eine deutliche Sprache. Sie sollten die Gottesdienste nicht dominieren. Aber einzelne Männer sollten die Zusammenkünfte ebenfalls nicht dominieren. Wenn Paulus anordnet, dass Frauen im Gottesdienst nicht „reden“ sollen (1. Korinther 14,34), dann meint er damit das laute Dazwischenfragen. Dass Frauen im Gottesdienst prophetische Worte aussprachen, hat Paulus ohne Probleme anerkannt (1. Korinther 11,2). <b><br /><br />Der Leitwolf</b> <br />Paulus ist nach wie vor ein kantiger Typ. Die Unebenheiten seines Charakters kann man nicht schön reden. So wie er sich als Christenverfolger mit aller Kraft gegen die Jesusleute gewandt hatte, so setzt er sich nun rückhaltlos für Christus ein. Sein Charakter ist geheiligt, aber nicht ausgetauscht worden und seine Bekehrung war keine Gehirnwäsche. <br /><br />Doch zu allen Zeiten hat Gott fehlerhafte, auch einseitige Menschen eingesetzt. Mose, David, Hiskia, Jeremia, Martha, Evodia und Syntyche: Alle hatten ihre Schatten. Und alle hatten etwas von Gott herzugeben, das so nur sie geben konnten. <br /><br />Und Paulus? Der kantige Single war sanfter und fairer als man gemeinhin annimmt. Ein harter Hund? Wohl eher ein Leitwolf. Manchmal ein „einsamer Wolf“ – aber meist eingebettet in eine Gemeinschaft, wie die vielen „Wir“-Formulierungen seiner Briefe zeigen. <br /><br />Leitwölfe – übrigens sind sie nach neuem Forschungsstand gar nicht die Alphatiere, die Konkurrenten rigoros wegbeißen. Langzeitbeobachtungen an freilebenden Wölfen haben ein vielgestaltiges soziales Gefüge gezeigt, in dem die Leit tiere zwar die vorrangige Führungsaufgabe erfüllen, aber nur situationsbezogen autoritär auftreten. In diesem Sinne ist Paulus wirklich kein harter Hund.<br /><br /><i><b>Dr. Ulrich Wendel</b> ist leitender Redakteur von Faszination Bibel.</i></p>]]></content:encoded>
			<title> Paulus, ein harter Hund? &#220;ber schroffe, zarte und faire Seiten des Apostels</title>
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			<category>Faszination Bibel</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:13:00 +0200</pubDate>
			
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